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Fachfortbildung
Die Termine für die Gruppe 13 und Gruppe 14 können Sie unten entnehmen. Wenn Sie sich für die Fortbildung (Gruppe 14) anmelden wollen, so klicken Sie bitte hier. Wir möchten hier auf unsere neue Seminarreihe 'Kinder und Trauma' und 'Körper und Trauma' hinweisen! Nähere Informationen finden Sie unter -> Seminare. Die Fachfortbildung richtet sich insbesondere an psychosoziale Fachkräfte, Rettungsteammitarbeiter und Einsatzkräfte, die mit traumatisierten Menschen und deren Angehörigen arbeiten. TeilnehmerInnen müssen mind. 3 Jahre Berufserfahrung in Ihrem angestammten Beruf haben sowie Kenntnisse und Erfahrungen mit Gesprächsführungstechniken. Die Fortbildung besteht aus 7 Modulen, die jeweils am Freitag zwischen 12 und 19 Uhr sowie samstags zwischen 10 und 17 Uhr im Zentrum für Psychotraumatologie, Kassel stattfinden werden. Zusätzlich sollte mindestens 1 Wahlseminar (jeweils ein Freitag) plus 1 Supervisionstag (jeweils samstags) belegt werden. Insgesamt besteht die Fortbildung aus 8 Wochenenden und ein Abschlusskolloquium. Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss ist die Teilnahme an allen Seminaren. Um das Zertifikat zu erhalten, ist ein bestandenes Abschlusskolloquium notwendig. Zum Abschlusskolloquium sind alle zugelassen, die die 7 Grundmodule und ein Wahlmodul durchlaufen haben und eine supervisorische Fragestellung aus der eigenen Praxis vorgestellt haben.
Fortbildungsinhalte und Termine
Grundlagen I - Traumadefinition, PTSD - Akuttrauma - Neurobiologische Grundlagen - Schutz- und Risikofaktoren - Erprobung
von Distanzierungs- und Reorientierungsübungen Termine: 07./08.05.2010 (Fachfortbildung 13) 25./26.02.2011 (Fachfortbildung 14)
Grundlagen II - Chronische Traumatisierungen und ihre Folgen - posttraumatische Diagnosen fassen die Auswirkungen zusammen - was chronischer Traumastress im Alltag verändert - typische Gewaltfolgen als Ressourcen betrachtet (Selbstverletzung, Suizidalität, Schuldgefühle, Täterintrojekte) - Dissoziative Störungen bis zur DIS, die Ursachen und Hintergründe Referentin: Sylvia Schramm Termine: 11./12.06.2010 (Fachfortbildung 13) 18./19.03.2011 (Fachfortbildung 14)
Beratungskompetenzen - Die Haltung in der Beratung von traumatisierten Menschen - Welche Techniken eignen sich für welche Fragestellung in der Beratungssituation? - Welche Techniken eignen sich zu welchem Zeitpunkt? - Zielfokussierung, Beratungssetting, Sinn und Ausgestaltung der Verträge mit Traumatisierten Referentin: Friedegunde Bölt Termine: 09./10.07.2010 (Fachfortbildung 13) 29./30.04.2011 (Fachfortbildung 14)
Diagnostik und Ansätze der Traumabehandlung - theoretische und praktische Arbeit mit zwei Fragebögen (KTI, FDE) - Prognostische Überlegungen- wann kann die Traumatherapie klappen? - die Phasen und Grundhaltungen der Traumatherapie - Klärung: wann stationär, wann ambulant?
- orientierte Vermittlung der gängigen Ansätze (EMDR, Screen, VT, Innere
Bühne) mit Beispielen Termine: 10./11.09.2010 (Fachfortbildung 13) 27./28.05.2011 (Fachfortbildung 14)
Selbstfürsorge zur Burnout - Prävention - Sekundärtraumatisierung und Mitgefühlserschöpfung - Resilenz und Ressourcen wahrnehmen und erweitern - Achtsamkeits- und Imaginationsübungen -
Auseinandersetzung mit Sinnfragen 01./02.07.2011 (Fachfortbildung 14)
Traumarelevante rechtliche Grundlagen-
Häusliche Gewalt - Opferschutz (Gewaltschutzgesetz, Strafrecht) - Opferentschädigungsgesetz in Theorie und Praxis - Rechte und Pflichten der Opfer und der BeraterInnen/ TherapeutInnen - Häufigkeit, Formen und Folgen häuslicher Gewalt - Warum bleiben Frauen in einer Gewaltbeziehung?
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Interventionsstrategien, Gesprächsführung Termine: 05./06.11.2010 (Fachfortbildung 13) 26./27.08.2011 (Fachfortbildung 14)
Gesellschaftsrelevante Fragestellungen zum Psychotrauma - Traumatheoretische Erklärungsansätze für die Entstehung von Gewalt - Auswirkungen von struktureller Gewalt auf die Resilienzerfahrung - Die Rolle der Bindungserfahrungen bei der Entwicklung von Gewaltbereitschaft - Kulturspezifische Identifikationsmuster, Kulturelle Dimensionen, Interkulturelle Kompetenz in der Beratung - Migration, der Begriff des Fremden, Gewalterfahrungen im kulturellen Kontext, Kollektivtraumatisierung - Die
besondere Dynamik der Folter und deren Konsequenzen auf die Beratung 23./24.09.2011 (Fachfortbildung 14)
Abschlusskolloquium (erst möglich zu belegen, wenn mind. ein Wahlseminar absolviert wurde) - Abschlussgespräch mit einem praktischen und theoretischen Anteil - Abschließendes Gespräch über die psychotraumatologischen Beratungskompetenzen mit den Fachfortbildungsreferentinnen Termin: 18.12.2010, 22.01.2011
Wahlseminare:
Stabilisierende Begleitung bei Menschen mit
Selbstverletzendem Verhalten - Die unterschiedlichen Problemebenen, die sich im SVV zeigen - Exakte Analysen für das SVV - Die daraus resultierenden Veränderungsansätze, die der Stabilisierende Begleitung der Beachtung bedürfen - Übungen
und Anleitung für ein Trainingsprogramm auf allen 5 Ebenen, auf denen die
Copingstrategien modifiziert werden sollten
Arbeit mit traumatisierten Kindern und
Jugendlichen - Akuttrauma und Symptome der Kinder - Trauma und Familie - Folgen früher Traumatisierung und Vernachlässigung - Symptome und Diagnostik - Methoden und Möglichkeiten
Referentin: Regine Land
Schmerzverarbeitung und Trauma
Grundlagen neuropsychologischer und psychodynamischer Schmerzverarbeitung,
Schmerz und Körper als Quelle traumatisierender Erfahrungen; beratende
Krisenintervention bei Patienten in chronischen und akuten Schmerzzyklen;
DifferentiaIdiagnostische und verarbeitungsdynamische Unterschiede. 11./12.11.2011
- Sicherheitsgebende und stabilisierende körperorientierte Angebote kennen lernen - Ressourcenstärkende und "alltagstaugliche" Angebote in er Beratung und für KlientInnen in Eigenanwendung - Eigene körperliche Übertragungs- und Gegenübertragungsmomente wahrnehmen und damit umgehen lernen
Referentin: Rosi Nussgräber 18./19.11.2011
Der Holocaust/ und die Folgen aus psychotraumatologischer Sicht - Kurzer geschichtlicher Exkurs aus der Perspektive der Traumaforschung - Fragen der Transgenerationalität mit Fallbeispielen - Die gesellschaftlichen Auswirkungen des Holocausts bis heute - Verarbeitungsphasen, Verarbeitungsprozesse, Generierung von Copingstrategien - Besonderheiten im Beratungsprozess mit Betroffenen Referentin: Friedegunde Bölt Termin: 16./17.07.2010 (fällt leider aus) 16./17.09.2011
Neurobiologie und Trauma - Hirnentwicklung und Plastizität des Gehirns und die unterschiedlichen strukturellen Veränderungen des Gehirns bei komplex traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen - Abläufe sowohl bei akuten Belastungen wie auch chronischer Traumatisierung werden mit Hilfe von Psychodrama erarbeitet - Veränderungen des Vegetativen Nervensystems durch Trauma, aber auch durch Bindungsstörungen bei Kindern - Das Schmerzgedächtnis des Körpers - Gedächtnisstörungen bei Traumata - Welche Rolle spielt die Psychoedukation über neurologische Veränderungen bei den Betroffenen, was kann sich auch durch die Therapieändern Referentin: Pia Heckel Termin: 22./23.10.2010 25./26.11.2011
Vertiefungs- und Zusatzseminare:
Rituelle Gewalt / Abrichtung / Programmierung / Ausstieg für FachberaterInnen Psychotraumatologie, die mit Betroffenen arbeiten Auf mehrfache Anfragen hin bieten wir dieses Vertiefungsseminar an. Es richtet sich an die psychotraumatologisch versierten KollegInnen, die Betroffene beruflich beraten, begleiten und unterstützen. Das Grundlagenwissen aus Seminar II, die dazugehörigen Skriptinhalte aus Seminar II und eigene Praxiserfahrungen sind Voraussetzung zur Teilnahme. Fallsupervisionsfragen sowie Austauschbedarf zum Themengebiet sind wilkommen. Referentin: Sylvia Schramm
Beratungskompetenzen II 1. zu Beginn eine Selbsterfahrungssequenz: wie bereite ich mich psychisch auf meine Aufgaben als BeraterIn von und mit Traumatisierten vor?, welches sind meine Copingstile?, welches ist mein Wahrnehmungs- / Verarbeitungsstil?, wie schätze ich eigene Belastungsfaktoren ein und was bedeuten sie für meine Beratungstätigkeit? 2. weitere Beratungstechniken mit Traumatisierten: die Technik der 2 Leinwände im Beratungsprozess für verschiedene Fragestellungen; die Einbeziehung des Ego-state-Ansatzes für die Beratung 3. Rollenspiele zu verschiedenen Fragestellungen im Beratungsprozess mit traumatisierten KlientInnen (bitte Wünsche bei der Anmeldung äußern!) 4. Supervision (bitte Wünsche anmelden!) Referentin: Friedegunde Bölt Termin: 08./09.04.2011
Alle Seminare beinhalten neben den theoretischen Seminarinhalten genügend praktische Übungseinheiten, um die vermittelten Inhalte einzuüben. >>>>>>> Anreisebeschreibung zum Psychotraumazentrum <<<<<<<< (bitte anklicken)
Referenten/innen: Friedegunde Bölt, Regine Land, Claudia Igney, Sozialwissenschaftlerin (M.A.),seit 1991 in der Anti-Gewalt-Arbeit, Gesundheitsförderung und Forschung aktiv, ehemalige Landeskoordinatorin des Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt in M.-V. (dort v. a. zuständig für die Bereiche Schutz- und Beratungsangebote für Opfer, Optimierung der gesundheitlichen Versorgung, Täterarbeit, Fortbildungen für Polizei, Sozialarbeit und Gesundheitswesen), seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig bei VIELFALT e.V. - Information zu Trauma und Dissoziation, Mitherausgeberin des multidisziplinären "Handbuch Trauma & Dissoziation".
Dorothea
Grodd, Klinische Erfahrungen im Rahmen der Fachärztinnenausbildungen in Onkologie, Psychosomatik, Psychiatrie und Neurologie. Als Oberärztin bis 2004 Aufbau und Leitung einer Psychotraumatherapieabteilung in einer Rehaklinik; Schwerpunkt: Arbeit mit chronisch und komplex traumatisierten Menschen. Ausbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Gestalttherapie, zertifizierte EMDR-Therapeutin, EMDR-Supervisorin, spezielle Psychotraumatherapie DEGPT. Sylvia Schramm, Rosi Nussgräber, Pia Heckel,
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